RMV Pfungen

Der Verein für Hallenradsport

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Kunstrad

Mario-SAM-0940

Kunstradfahren ist eine Radsport- und Ästhetiksportart, die zumeist in Sporthallen auf einem speziell dafür vorgesehenen Hallenrad (auch „Saalmaschine“ genannt) ausgeübt wird.

Im Kunstradfahren werden folgende dabei folgende Disziplinen unterschieden:

  • Einer-Kunstradfahren
  • Zweier-Kunstradfahren
  • Vierer-Kunstradfahren
  • Sechser-Kunstradfahren

Beim Einer-Kunstradfahren werden Übungen auf einem Spezialrad gezeigt. Diese Übungen können einfache Grundelemente (z. B. rückwärts fahren, Stillstand, …), statische Stände (z. B. auf Sattel und Lenker), statische turnerische Elemente (z. B. Handstände, Stützwaagen, Vorhebehalten oder Stützgrätschen), Steiger (Übungen, bei denen nur auf dem Hinterrad gefahren wird), Drehungen (= Pirouetten) (z. B. in einer Steigerposition auf dem Hinterrad), Übergänge (= translatorische Elemente) (von einer Steigerposition zur anderen), translatorische Rotationen (z. B. Lenkerstanddrehung (über der Achse des Vorderrades), Drehsprung (um das Vorderrad)), Sprünge und Hocken (z. B. Sprung vom Sattelstand zum Lenkerstand) sein. Hierbei werden hierbei 30 Übungen in 5 Minuten gezeigt.

Im Zweier-Kunstradfahren besteht die Kür aus zwei Teilen. In einem Teil (meistens der erste) fahren zwei Sportler auf zwei Rädern überwiegend mit Griffverbindung Übungen, die auch aus dem Einer-Kunstradfahren bekannt sind (z. B. Steiger). Einige Übungen werden dabei aber auch einzeln synchron präsentiert. In dem anderen Teil (meistens der zweite) nutzen die Sportler gemeinsam ein Rad; hierbei können ebenfalls gemeinsam Stände (z. B. ein Sportler steht auf dem Sattel, der andere Sportler auf dem Lenker) gezeigt werden, es kommen jedoch dann sogenannte „Trageübungen“ (Ein Sportler fährt bekannte Steigerpositionen, der andere Sportler sitzt oder steht auf den Schultern) hinzu.

Alle Übungen im Kunstradfahren werden aus einem international geltenden Reglement ausgewählt. Sie müssen für die Kür vorausgewählt und bei der Jury mithilfe standardisierter Formulare eingereicht werden, den Wertungsbögen. Jede Übung hat einen Punktwert, welcher die Komplexität und die Zeit, die die Übung beansprucht, berücksichtigt. Diesen Punktwert nennt man Schwierigkeit. Die Summe aller Schwierigkeiten bezeichnet die aufgestellte Schwierigkeitspunktzahl im Wertungsbogen.

Es gibt Abzüge bei der Schwierigkeit:

  • wenn die Übung keine komplette Wegstrecke gezeigt wird
  • bei Nichteinhalten der Reihenfolge
  • wenn die Übung nicht korrekt ausgeführt wird (nicht nach Reglement)
  • wenn bei Drehungen nicht ausreichen viele gefahren werden
  • bei Zeitüberschreitung

Ein akustisches Signal ruft die Minuten aus (entweder verbal vom Zeitnehmer oder elektronisch). Danach kann sich die Sportler orientieren und falls nötig, das Tempo anpassen.

Weiterhin gibt es Abzüge für die Ausführung:

  • bei sichtbaren Unsicherheiten (Haltung, Fahrstil, unregelmäßiger Tritt, Streckfehler, …)
  • bei unsauberer Ausführung
  • bei Überfahren der Flächenbegrenzung
  • bei unkorrektem Abgang vom Rad (Fallenlassen des Rades am Ende der Kür)
  • bei Stürzen und kurzen Bodenberührungen (Tipper)
 

Impressionen aus dem Verein

mario-sam...
Image Detail

Fotos

Wer ist online

Wir haben 4 Gäste online

Nächste Termine

September
Dorfet
11. September 2010(9:00) - 12. September 2010 (21:00)
(Verein)

German-Master, 1. Runde
11. September 2010 (9:00 - 10:00)
(Kunstrad)

Swiss-Austria Master, 2. Runde
18. September 2010 (9:00 - 18:00)
(Kunstrad)

IBRMV Bodensee-Meiserschaft, Schüler A
18. September 2010 (14:00 - 18:00)
(Radball)

Generalversammlung RMV Pfungen
24. September 2010 (19:30 - 21:30)
(Verein)

September 2010 Oktober 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30